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Andrea Pancur "Alpenklezmer"
Bayern/Klezmer
München
2018
   14.01 Haar, , Kleines Theater, Haar / Mit: – Konstantin Ischenko (acc), Alex Haas (b)
   12.02 Höhenkirchen-Siegertsbrunn, , "Rosenmontagskonzert", Pfarrsaal
   17.03 Memmingen
   17.11 Nürnberg
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Carmen Souza
Kap Verden
London
2018
   17.01 Trier, Tuchfabrik
   18.01 Wuppertal, Bürgerbahnhof Vohwinkel
   19.01 Karlsruhe, Tempel
   20.01 Ravensburg, Zehntscheuer Ravensburg e.V
Alle Termine

Fei Scho
Bayerische Weltmusik
München
2017
   02.12 Passau, Scharfrichterhaus
2018
   14.04 Freising, Freising, Lindenkeller

Mames Babegenush
Klezmer
Dänemark
2017
   14.12 Puchheim, PUC - Jazz Around the World
   15.12 Berlin, Shtetl Neukölln

Rasgueo
Flamenco Jazz
Berlin
2017
   16.12 Rauhenebrach, Café Ton
2018
   10.03 Berlin, Labsaal Lübars
   22.09 Hamburg, Kulturzentrum Heidbarghof


  

Andrea Pancur "Alpenklezmer"

Stil: Bayern/Klezmer
Herkunft: München
Webseite: www.andrea-pancur.de
Andrea Pancur @ Facebook

Biographie

  • Künstlerpräsentation
  • Kurzbeschreibung

Die Presse feierte Andrea Pancur mit ihrem erstem Album als Begründerin eines neuen Genres: Alpen Klezmer. Darin verbindet die Münchener Sängerin jiddische und bayerische Volksmusiktraditionen zu einer spannenden, bisher nie dagewesenen Mischung. Für diese Leistung wurde sie zusammen mit dem herausragende, lettische Multi-Instrumentalist Ilya Shneyveys 2014 mit dem Deutscher Weltmusikpreis ausgezeichnet.

Das neue Album „Zum Meer“ geht noch einen Schritt weiter in der Entwicklung des Alpen Klezmer-Genres. Bayerische und jiddische Musiktradition durchdringen sich in ihrer Musik gegenseitig und werden durch die selbstverfassten, geistreichen Texte bereichert. Aber was hat das alles mit dem „Meer“ zu tun?

Das Meer – für Viele Sinnbild für Freiheit, Glück, Leben. Spätestens seit der Flüchtlingskrise besitzt das Meer auch andere Konnotationen: So etwa Unfreiheit, Unglück, Überlebenskampf. Die Extremisierung politischer Weltanschauungen kostet zunehmend mehr Opfer und das friedliche Zusammenleben unserer Gesellschaft steht auf der Kippe. Andrea Pancur nähert sich auf ihrem neuen Album „Zum Meer“ unserer heiklen Gegenwart. So thematisiert sie im Lied „Mittelmeer – Galopp“ die katastrophalen Fluchtbedingungen. Im Lied „A treyfener nign” singt sie gegen Hass und Ausgrenzung. Ein anderes Lied trägt den Namen „Heimatlos“. Doch was bedeutet Heimat für sie selbst? Andrea Pancur blickt nostalgisch im Song „Aufm Markt in Obergiasing” auf ihre Münchener Kindheit zurück.

Wie auch auf ihrem ersten Album wandte sie auf „Zum Meer“ eine seit dem Mittelalter gängige Praxis an: Sie stöberte Volkslied-Melodien auf, recherchierte in Archiven, sichtete Material und dichtete einen neuen Texte auf vorhandene Melodien. Ihr Blick wendet sich in Richtung Meer auch nach Italien. Die kulturelle Nähe zelebriert sie im Lied „Bella Ciao“. Drei verschiedene Vokalisten, inklusive ihr selbst, interpretieren in drei verschiedenen Sprachen und Dialekten (jiddisch, trentinischen, italienisch), drei unterschiedliche Textinhalte. Gemeinsamer Nenner ist die Melodie. Als „subversiv“ bezeichnet die Künstlerin ihr neues Album. Andrea Pancur möchte „Zum Meer“ ein Zeichen setzen. Ein Zeichen gegen Schwarz-weiß-Denken und gegen Ausgrenzung. Das Meer kann dieses oder jenes bedeuten. Die ganze Ambivalenz steckt in Andrea Pancurs neuen Album.

Die Presse feierte Andrea Pancur mit ihrem erstem Album als Begründerin eines neuen Genres: Alpen Klezmer. Darin verbindet die Münchener Sängerin jiddische und bayerische Volksmusiktraditionen zu einer spannenden, bisher nie dagewesenen Mischung. Das neue Album „Zum Meer“ geht noch einen Schritt weiter in der Entwicklung des Alpen Klezmer-Genres. Bayerische und jiddische Musiktradition durchdringen sich in ihrer Musik gegenseitig und werden durch die selbstverfassten, geistreichen Texte bereichert. Das Meer – für Viele Sinnbild für Freiheit, Glück, Leben. Spätestens seit der Flüchtlingskrise besitzt das Meer auch andere Konnotationen: So etwa Unfreiheit, Unglück, Überlebenskampf. Die Extremisierung politischer Weltanschauungen kostet zunehmend mehr Opfer und das friedliche Zusammenleben unserer Gesellschaft steht auf der Kippe. Andrea Pancur nähert sich auf ihrem neuen Album „Zum Meer“ unserer heiklen Gegenwart. Wie auch auf ihrem ersten Album wandte sie auf „Zum Meer“ eine seit dem Mittelalter gängige Praxis an: Sie stöberte Volkslied-Melodien auf, recherchierte in Archiven, sichtete Material und dichtete einen neuen Texte auf vorhandene Melodien. Andrea Pancur möchte „Zum Meer“ ein Zeichen setzen. Ein Zeichen gegen Schwarz-weiß-Denken und gegen Ausgrenzung. Das Meer kann dieses oder jenes bedeuten. Die ganze Ambivalenz steckt in Andrea Pancurs neuen Album.